
Ich schreibe. Ich liebe es, zu schreiben. Nach Innen zu lauschen, wenn ich inspiriert bin, und Empfindungen, Gefühlen und Bildern die vor meinem inneren Auge entstehen, Namen zu geben. Das Spiel mit Wörtern ist wie ein Tanz, der je nach Stimmung intensiv, leidenschaftlich oder anschmiegsam, berührend, zart sein kann. Ausdruck des Lebens. Wie die folgenden:
DAZWISCHEN
Die SONNE scheint und die Landschaft ist schneebedeckt. Die Äste der Trauerweide vor meinem Fenster lassen einen strahlenden Himmel durchblitzen.
Mein HERZ ist leicht, etwas fühlt sich neu an an diesem Morgen. Es wundert sich in mir, dass jede Wirklichkeit so nahe beieinander liegt, wie von selbst da ist oder weg, kommt oder geht, leicht ist oder schwer.
Während die Wäsche wartet gewaschen, die Post erledigt und das Essen gekocht zu werden, lebt sich das Leben selbst, zwischen einem Atemzug und dem nächsten sanft, still und leise und von den meisten unbemerkt
Und während wir – müde des Alltäglichen –auf das grosse Wunder warten, fliesst das Wahre, Echte und Wirkliche, geschmeidig anschmiegsam durch die Pausen
DAZWISCHEN
